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<title>Groß-Wien</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Groß-Wien</span></h1>
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<p><b>Groß-Wien</b> ist die Bezeichnung für die durch <a href="Eingemeindung" title="Eingemeindung">Eingemeindungen</a> vergrößerte Stadt <a href="Wien" title="Wien">Wien</a>. Erste Versuche zur Schaffung von Groß-Wien gab es zu Zeiten der <a href="Cisleithanien" title="Cisleithanien">Habsburgermonarchie</a>. Nach dem <a href="Anschluss_%C3%96sterreichs" title="Anschluss Österreichs">„Anschluss“ Österreichs</a> an das <a href="NS-Staat" title="NS-Staat">Deutsche Reich</a> 1938 wurde Wien zur „flächenmäßig größten Stadt des Reiches“ erweitert.
</p><p>Der Begriff „Groß-Wien“ wird heute vor allem benutzt, um das durch die Eingemeindungen während der <a href="%C3%96sterreich_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus">NS-Zeit</a> vergrößerte Wien von der heutigen Stadt zu unterscheiden, denn in der <a href="Besetztes_Nachkriegs%C3%B6sterreich" title="Besetztes Nachkriegsösterreich">Besatzungszeit</a> wurde 1954 der größere Teil dieser Erweiterungen rückgängig gemacht. Die Eingemeindungen während der Zeit des Nationalsozialismus haben bis heute Einfluss auf die <a href="Infrastruktur" title="Infrastruktur">Infrastruktur</a> der Region. Im verbliebenen Stadtgebiet Wiens wurden einige im Rahmen des Projekts vorgenommene Bezirksumgliederungen beibehalten.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="„Groß-Wien“_in_der_Kaiserzeit"><span id=".E2.80.9EGro.C3.9F-Wien.E2.80.9C_in_der_Kaiserzeit"></span>„Groß-Wien“ in der Kaiserzeit</h2></div>
<p>Die Idee von Groß-Wien tauchte erstmals in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf. Im Jahre 1850 kam es zur ersten großen Stadterweiterung Wiens. Die Wiener Vorstädte, die innerhalb des <a href="Linienwall" title="Linienwall">Linienwalls</a> lagen, wurden durch <a href="Nieder%C3%B6sterreich" title="Niederösterreich">niederösterreichisches</a> Landesgesetz eingemeindet und in Bezirke unterteilt. Auf diese Weise wurde die bisherige Stadt zum ersten Bezirk, alle bisherigen Vorstädte wurden zu den Bezirken II bis VIII (nach Teilung des IV. Bezirks: II bis IX).
</p><p>In der Folgezeit entstanden Diskussionen, ob Wien nicht mit seinen Vororten zu einer Millionenstadt vereint werden sollte. Der Rechtsanwalt <a href="Leopold_Florian_Meissner" title="Leopold Florian Meissner">Leopold Florian Meißner</a> richtete im Namen des Vorortes <a href="W%C3%A4hring" title="Währing">Währing</a> eine Petition an den niederösterreichischen Landesausschuss, in dem er die Bildung von Groß-Wien anregte, das die Vororte in die Stadt eingemeinden sollte. Diese Vorschläge stießen beim <a href="Wiener_Gemeinderat" class="mw-redirect" title="Wiener Gemeinderat">Wiener Gemeinderat</a> jedoch auf Ablehnung. Man befürchtete im Falle einer weiteren Stadtvergrößerung hohe Kosten, da dies beispielsweise einen Ausbau der <a href="Wiener_Wasserversorgung" title="Wiener Wasserversorgung">Wiener Wasserversorgung</a> bedeutet hätte. Das unruhige Industrie-<a href="Proletariat" title="Proletariat">Proletariat</a> der Vororte sah man nur ungern in die Wiener Einwohnerschaft einbezogen. Auch einige Vororte traten für ihre Selbstständigkeit ein.
</p><p>Am 30. September 1888 hielt Kaiser <a href="Franz_Joseph_I." title="Franz Joseph I.">Franz Joseph&nbsp;I.</a> anlässlich der Eröffnung des <a href="T%C3%BCrkenschanzpark" title="Türkenschanzpark">Türkenschanzparks</a> in der damals noch selbstständigen Stadtgemeinde Währing eine Rede. Sie war wohl von der <a href="K.k." class="mw-redirect" title="K.k.">k.k.</a> Regierung des Grafen <a href="Eduard_Taaffe" title="Eduard Taaffe">Eduard Taaffe</a> inspiriert und erregte Aufsehen, denn der Kaiser kommentierte die Eingemeindung der Vororte positiv. Hierauf beschloss der <a href="Nieder%C3%B6sterreichischer_Landtag" class="mw-redirect" title="Niederösterreichischer Landtag">niederösterreichische Landtag</a> 1890 ungeachtet der Einwände die Vereinigung Wiens mit den Vororten. Das Gesetz trat am <a href="1._Januar" title="1. Januar">1. Jänner</a> 1892 in Kraft. Zu dieser Zeit gab es in Wien rege Bautätigkeit und starke Zuwanderung. Die freien Flächen zwischen den noch unverstädterten Vororten wurden bald aufgefüllt und das Zentrum der Stadt erhielt durch repräsentative öffentliche Bauten neuen Glanz.
</p><p>Im Jahre 1898 schrieb hierzu die <i><a href="%C3%96sterreichische_Illustrierte_Zeitung" title="Österreichische Illustrierte Zeitung">Österreichische Illustrierte Zeitung</a></i>:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Groß-Wien hat sich in wenigen Dezennien ganz gewaltig verändert. An Stelle enger und winkeliger Gassen sind breite Straßenzüge mit prunkvollen Palästen getreten, noch vor wenigen Jahren unbebaute Flächen weisen heute gewaltige Hauskomplexe auf. Die Bautätigkeit ist eine ganz enorme und kaum eine Straße wird man finden, in der nicht die Haue des Demolierers irgend ein Stück <a href="Alt-Wien" title="Alt-Wien">Alt-Wien</a> niedermacht, um Platz zu schaffen für ein modernes Prunkgebäude. In den sogenannten alten Bezirken ist dieses Schwinden uns liebgewordener Häuser besonders auffällig …“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erreichte Wien erstmals die 2-Millionen-Einwohner-Marke. Mit der Eingemeindung der Großgemeinde <a href="Floridsdorf" title="Floridsdorf">Floridsdorf</a> 1904 – die der niederösterreichische Statthalter eigentlich zur Hauptstadt Niederösterreichs ausbauen wollte – dehnte sich Wien auch auf das linke (nördliche) Donauufer aus. In dieser Zeit entstanden Pläne des Wiener Gemeinderates, die den Ausbau der Stadt zu Groß-Wien mit vier Millionen Einwohnern vorsahen. In diesem Zusammenhang gründete man das Städtische Regulierungsbüro. Als Zeitraum für den städtebaulichen Ausbau wurde etwa ein halbes Jahrhundert veranschlagt, die endgültigen Grenzen wurden nur vage fixiert. Man begann mit der Umsetzung der ersten Projekte, musste die Arbeit jedoch zur Zeit des <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkriegs</a> unterbrechen und schließlich nach dem Untergang der <a href="Habsburgermonarchie" title="Habsburgermonarchie">Habsburgermonarchie</a> 1918 beenden. Wien verlor Hunderttausende Einwohner, jegliche Idee von Groß-Wien musste wieder aufgegeben werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_nationalsozialistische_Groß-Wien"><span id="Das_nationalsozialistische_Gro.C3.9F-Wien"></span>Das nationalsozialistische Groß-Wien</h2></div>

<p>Nach dem am 13. März 1938 erfolgten „<a href="Anschluss_%C3%96sterreichs" title="Anschluss Österreichs">Anschluss Österreichs</a>“ an das <a href="Deutsches_Reich_1933_bis_1945" class="mw-redirect" title="Deutsches Reich 1933 bis 1945">Deutsche Reich</a> war vor allem die neue Stadtverwaltung an großen Ausbauplänen interessiert. Die nationalsozialistische Führung beschloss deshalb, in der umfangreichen <a href="NS-Propaganda" class="mw-redirect" title="NS-Propaganda">Propagandakampagne</a> für die <a href="Anschluss_(%C3%96sterreich)#Volksabstimmung" class="mw-redirect" title="Anschluss (Österreich)">Volksabstimmung</a> über den bereits vollzogenen Anschluss am 10. April 1938 den Ausbau Wiens von der „zweitgrößten deutschen Stadt“ zur „flächenmäßig größten“ des Reiches, zu Groß-Wien, anzukündigen.
</p><p>Im Gegensatz zur „<a href="F%C3%BChrerstadt_Linz" class="mw-redirect" title="Führerstadt Linz">Führerstadt Linz</a>“ hatte Wien im Städtebauprogramm des „Dritten Reiches“ keine Priorität. Die Stadt sollte ihren Hauptstadtanspruch allenfalls im kulturellen Bereich bewahren. Dennoch wurde schon ab 1938 auch der Ausbau Wiens geplant. Herangezogen wurde unter anderem der Berliner Architekt Franz Pöcher. Dieser sah für die Leopoldstadt, einen Bezirk mit traditionell hohem jüdischen Bevölkerungsanteil, weitgehende Flächenabrisse vor. Anstelle dieses dicht bebauten Viertels war ein zwischen zwei parallelen Achsen liegendes riesiges Parteiforum vorgesehen. Damit sollte auch Hitlers Wunsch entsprochen werden, die Stadt näher an die Donau zu bringen. Die Ringstraße sollte zu beiden Seiten verlängert werden. Einzelne Aspekte der nationalsozialistischen Großstadtplanung für Wien wurden bis weit nach dem Zweiten Weltkrieg weiter verfolgt, etwa der Gedanke der <a href="Donauinsel" title="Donauinsel">Donauinsel</a>.
</p><p>Hinzu kam ein „Aufbauprogramm“, das umfangreiche bauliche Umgestaltungen in Wien vorsah. Als treibende Kraft hinter dem Projekt Groß-Wien galt der damalige <a href="Liste_der_B%C3%BCrgermeister_von_Wien" title="Liste der Bürgermeister von Wien">Wiener Bürgermeister</a> <a href="Hermann_Neubacher" title="Hermann Neubacher">Hermann Neubacher</a>, der im „<a href="Rotes_Wien" title="Rotes Wien">Roten Wien</a>“ von 1919 bis 1934 als Generaldirektor die Gemeinnützige Siedlungs- und Baustoffanstalt (<a href="Gesiba" title="Gesiba">Gesiba</a>) geleitet hatte. Nach der Rede <a href="Adolf_Hitler" title="Adolf Hitler">Adolf Hitlers</a> am Wiener <a href="Heldenplatz" title="Heldenplatz">Heldenplatz</a> am 15. März 1938 befasste man sich in der nationalsozialistischen Stadtverwaltung mit den Umsetzungsplänen der groß angelegten Gebietserweiterung Wiens, die nach dem Vorbild <a href="Gro%C3%9F-Hamburg" class="mw-redirect" title="Groß-Hamburg">Groß-Hamburgs</a> erfolgen sollte.
</p><p>Am 23. April 1938 legte die Magistratsdirektion einen Akt über die Gebietsvergrößerung an und ab Mai gab es Besprechungen der einzelnen Verwaltungsgruppen darüber. Dabei wurden teilweise extrem ausgreifende Erweiterungen erwogen (bis zu 8500&nbsp;km<sup>2</sup>), bis zu den Quellen der <a href="Wiener_Wasserversorgung" title="Wiener Wasserversorgung">Hochquellenwasserleitungen</a> im Süden und zur Reichsgrenze im Osten. Insbesondere die noch von früher übernommenen Beamten sprachen sich dagegen aus, da Wien dann die teilweise hohen Schulden der niederösterreichischen Gemeinden übernehmen hätte müssen, wobei besonders auf die ganz andere Lage als in Hamburg hingewiesen wurde. Außerdem stieß Neubacher auf den Widerstand der niederösterreichischen NSDAP-Stellen.
</p>

<p>Am 24. Mai wurde die Eingemeindung von <a href="Fischamend" title="Fischamend">Fischamend</a>, <a href="Klosterneuburg" title="Klosterneuburg">Klosterneuburg</a>, <a href="Schwechat" title="Schwechat">Schwechat</a>, <a href="M%C3%B6dling" title="Mödling">Mödling</a> und <a href="Hadersdorf-Weidlingau" title="Hadersdorf-Weidlingau">Hadersdorf-Weidlingau</a> angekündigt. Die Eingemeindung von <a href="Korneuburg" title="Korneuburg">Korneuburg</a> und <a href="Deutsch_Wagram" class="mw-redirect" title="Deutsch Wagram">Deutsch Wagram</a> war ebenfalls vorgesehen, es wurde allerdings darauf verzichtet. Am 21. Juli 1938 wurde die Eingemeindung von 97 Gemeinden festgelegt und am 2. September das entsprechende Gesetz vorgelegt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Es erhielt am 1. Oktober die Genehmigung Hitlers und trat am 15. Oktober 1938 in Kraft. Mit diesem Datum trat auch die Verordnung des Wiener Bürgermeisters in Kraft, in der die neuen Bezirksgrenzen im Detail festgelegt wurden.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Bildung Groß-Wiens erfolgte teilweise nach wirtschaftlichen, teilweise nach militärischen Gesichtspunkten. Die so erweiterte Stadt Wien wurde nunmehr in 26 statt bisher 21 Bezirke eingeteilt: Dabei wurden der bisherige 14. und der bisherige 15. Bezirk, beide besonders klein, zum neuen 15. Bezirk zusammengelegt. Aus Teilen des bisherigen 13. Bezirks und neu eingemeindeten Gebieten wurde ein neuer, großer 14. Bezirk gebildet (<i>siehe unten</i>).
</p><p>Groß-Wien war mit 1.218,98&nbsp;km² fast fünf Mal so groß wie das frühere Wien und bekam mit der Erweiterung rund 200.000 neue Einwohner. In Niederösterreich wurde ebenfalls eine Bezirksreform durchgeführt, dabei wurden die Bezirke <a href="Bezirk_M%C3%B6dling" title="Bezirk Mödling">Mödling</a>, <a href="Bezirk_Floridsdorf-Umgebung" title="Bezirk Floridsdorf-Umgebung">Floridsdorf-Umgebung</a> und <a href="Bezirk_Hietzing-Umgebung" title="Bezirk Hietzing-Umgebung">Hietzing-Umgebung</a>, in denen zahlreiche eingegliederte Gemeinden lagen, aufgelöst.
Als Ausgleich erhielt Niederösterreich (bzw. seit 1939 <i><a href="Reichsgau_Niederdonau" title="Reichsgau Niederdonau">Niederdonau</a></i>) das nördliche und mittlere <a href="Burgenland" title="Burgenland">Burgenland</a> und Südmähren.
</p><p>Am Tag der Erweiterung wurde eine Triumphfahrt von NSDAP-Gauleiter <a href="Odilo_Globocnik" title="Odilo Globocnik">Odilo Globocnik</a> und Bürgermeister <a href="Hermann_Neubacher" title="Hermann Neubacher">Hermann Neubacher</a> durch die sieben wichtigsten der 97 eingemeindeten Orte organisiert. Diese endete in <a href="M%C3%B6dling" title="Mödling">Mödling</a>, wo die 97 Bürgermeister der betroffenen Gemeinden ihre Amtsgeschäfte symbolisch an den Wiener Bürgermeister übergaben.
</p><p>Ab 1. Mai 1939 wurde die Stadt Wien, dem <a href="Ostmarkgesetz" title="Ostmarkgesetz">Ostmarkgesetz</a> entsprechend, als <a href="Reichsgau" title="Reichsgau">Reichsgau</a> definiert. Bei der <a href="Volksz%C3%A4hlung_im_Deutschen_Reich_1939" title="Volkszählung im Deutschen Reich 1939">Volkszählung vom 17. Mai 1939</a> zählte man 1.929.976 Personen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Grenzänderungen_bei_bestehenden_Bezirken"><span id="Grenz.C3.A4nderungen_bei_bestehenden_Bezirken"></span>Grenzänderungen bei bestehenden Bezirken</h3></div>
<p>Vor dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich befanden sich im Westen Wiens die kleinen Bezirke <a href="Rudolfsheim" title="Rudolfsheim">Rudolfsheim</a> und <a href="F%C3%BCnfhaus" title="Fünfhaus">Fünfhaus</a>. Rudolfsheim trug die Bezirksnummer 14, Fünfhaus die Nummer 15. Diese beiden kleinen Bezirke widersprachen jedoch dem Konzept von Groß-Wien, und so wurde Rudolfsheim, das damals auch Sechshaus umfasste, dem 15. Bezirk, Fünfhaus, angegliedert. Der Zusammenschluss der beiden kleinen Bezirke wurde auch nach dem Zweiten Weltkrieg beibehalten, es folgte jedoch eine Umbenennung in <a href="Rudolfsheim-F%C3%BCnfhaus" title="Rudolfsheim-Fünfhaus">Rudolfsheim-Fünfhaus</a>.
</p><p>Eine Grenzänderung fand auch in Döbling statt, welches <a href="Neustift_am_Walde" title="Neustift am Walde">Neustift am Walde</a> und <a href="Salmannsdorf_(Wien)" title="Salmannsdorf (Wien)">Salmannsdorf</a> von Währing erhielt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Neue_Bezirke_im_Westen_und_Norden">Neue Bezirke im Westen und Norden</h3></div>

<p>Im Westen und Norden Wiens gab es eine vergleichsweise kleinere Erweiterung des Stadtgebietes. Hier grenzte die Stadt an den gebirgigen <a href="Wienerwald" title="Wienerwald">Wienerwald</a>, so dass eine möglichst schnelle Verstädterung der eingemeindeten Bezirke bei einer größeren Fläche kaum durchführbar gewesen wäre. Die nördlichen Eingemeindungen wurden um die Stadt <a href="Klosterneuburg" title="Klosterneuburg">Klosterneuburg</a> zum gleichnamigen neuen Stadtbezirk zusammengeschlossen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="14._Gemeindebezirk_Penzing">14. Gemeindebezirk Penzing</h4></div>
<p>An die Stelle von Rudolfsheim als 14. Bezirk trat unter dem Namen <a href="Penzing_(Wien)" title="Penzing (Wien)">Penzing</a> ein völlig neu gebildeter Stadtbezirk im Westen Wiens. Penzing war ursprünglich ein Stadtteil des 13. Bezirkes, <a href="Hietzing" title="Hietzing">Hietzing</a>, und wurde von diesem gemeinsam mit allen weiteren Bezirksteilen nördlich des <a href="Wien_(Fluss)" title="Wien (Fluss)">Wienflusses</a> – <a href="Breitensee_(Wien)" title="Breitensee (Wien)">Breitensee</a>, <a href="Baumgarten_(Wien)" title="Baumgarten (Wien)">Baumgarten</a>, <a href="H%C3%BCtteldorf" title="Hütteldorf">Hütteldorf</a> und <a href="Penzing_(Wiener_Bezirksteil)" title="Penzing (Wiener Bezirksteil)">Penzing</a> – abgetrennt. Hinzu kamen die an der Stadtgrenze gelegene niederösterreichische Gemeinde im Wienerwald, <a href="Hadersdorf-Weidlingau" title="Hadersdorf-Weidlingau">Hadersdorf-Weidlingau</a>, und die Marktgemeinde <a href="Purkersdorf" title="Purkersdorf">Purkersdorf</a>. Hadersdorf-Weidlingau bestand aus den Katastralgemeinden <a href="Auhof_(Wien)" title="Auhof (Wien)">Auhof</a>, Mariabrunn, <a href="Weidlingau" class="mw-redirect" title="Weidlingau">Weidlingau</a> und <a href="Hadersdorf-Weidlingau" title="Hadersdorf-Weidlingau">Hadersdorf</a>, und bestand in dieser Form seit 1848. Hier wurden vor allem die dichter besiedelten Vororte im Westen Wiens einverleibt. Nach Kriegsende verblieb Hadersdorf-Weidlingau bei Wien, Purkersdorf wurde jedoch Niederösterreich zurückgegeben.
</p><p>Im Gegensatz zu Währing, das für den Verlust seiner nördlichen Bezirksteile keinen Ersatz zugesprochen erhielt, bekam Hietzing die <a href="Friedensstadt_(Wien)" title="Friedensstadt (Wien)">Friedensstadt</a>, die <a href="Siedlung_Auhofer_Trennst%C3%BCck" title="Siedlung Auhofer Trennstück">Siedlung Auhofer Trennstück</a> und <a href="Siedlung_im_ehemaligen_Lainzer_Tiergarten" title="Siedlung im ehemaligen Lainzer Tiergarten">westlich benachbarte Siedlungen</a> zugeordnet. Der <a href="Lainzer_Tiergarten" title="Lainzer Tiergarten">Lainzer Tiergarten</a> gelangte in den neuen 25. Bezirk, 1954 in den 23. Bezirk und dann 1956 in den 13. Bezirk.
</p><p>Die Grenze zwischen dem neuen 14. und dem 13. beziehungsweise 25. Bezirk wurde strikt am rechten Ufer des Flusses gezogen und nahm auf die Grenzlinien der betroffenen Katastralgemeinden keine Rücksicht, insbesondere wurde die Katastralgemeinde <a href="Auhof_(Wien)" title="Auhof (Wien)">Auhof</a> geteilt. Diese Abweichungen gibt es bis heute, sodass der 14. Bezirk einige kleine Anteile an Katastralgemeinden hat, deren Hauptteile im 13. liegen und umgekehrt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="26._Gemeindebezirk_Klosterneuburg">26. Gemeindebezirk Klosterneuburg</h4></div>
<p>Im Norden wurde die heute drittgrößte Stadt Niederösterreichs mit ihrer Umgebung an Wien angeschlossen: <a href="Klosterneuburg" title="Klosterneuburg">Klosterneuburg</a> wurde mit seinen Umlandgemeinden <a href="Weidling_(Gemeinde_Klosterneuburg)" title="Weidling (Gemeinde Klosterneuburg)">Weidling</a>, <a href="Weidlingbach_(Gemeinde_Klosterneuburg)" title="Weidlingbach (Gemeinde Klosterneuburg)">Weidlingbach</a>, <a href="Kritzendorf" title="Kritzendorf">Kritzendorf</a>, <a href="H%C3%B6flein_an_der_Donau" title="Höflein an der Donau">Höflein an der Donau</a>, <a href="Kierling" title="Kierling">Kierling</a> und <a href="Maria_Gugging" title="Maria Gugging">Maria Gugging</a> zum neuen 26. Wiener Gemeindebezirk, Klosterneuburg,<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zusammengefasst. Man beschränkte sich auf das Gebiet der <a href="Wiener_Pforte" title="Wiener Pforte">Wiener Pforte</a> und sah vorerst von der Erweiterung bis <a href="Tulln" class="mw-redirect" title="Tulln">Tulln</a> ab.
</p><p>Der Bezirk wurde nach dem Zweiten Weltkrieg fast vollständig wieder an Niederösterreich zurückgegeben, lediglich der <a href="Schwarzenbergpark" title="Schwarzenbergpark">Schwarzenbergpark</a> mit der angrenzenden Exelbergsiedlung sowie die <a href="Kuchelau" class="mw-redirect" title="Kuchelau">Kuchelau</a>, die beide nur teilweise im Bezirk lagen, wurden den Wiener Randbezirken <a href="Hernals" title="Hernals">Hernals</a> und <a href="D%C3%B6bling" title="Döbling">Döbling</a> zugeordnet. Die früheren Gemeinden wurden nicht wiederhergestellt, sondern sie wurden Teil der neu konstituierten Stadt Klosterneuburg.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Neue_Bezirke_im_Osten">Neue Bezirke im Osten</h3></div>

<p>Im Osten Wiens, auf der nordöstlichen Seite der Donau, wurde bereits im Jahre 1904 durch die Bildung Floridsdorfs aus mehreren landwirtschaftlich geprägten Gemeinden eine große Erweiterung Wiens durchgeführt. Obwohl dieser Bezirk um 1938 noch kaum verstädtert war, entschloss man sich, ihn zu teilen und die neu entstandenen Bezirke unter den Namen Floridsdorf und Groß-Enzersdorf, nach der gleichnamigen neu eingemeindeten größeren Gemeinde, durch mehrere Marchfeldgemeinden zu erweitern.
</p><p>Floridsdorf wurde 1904 mit den Orten Jedlesee, Großjedlersdorf, Donaufeld, Leopoldau, Kagran, Hirschstetten, Stadlau und Aspern zu Wien eingemeindet. 1910 kam noch Strebersdorf hinzu. 1938 verlor Floridsdorf Stadlau, Hirschstetten, Aspern und die Lobau an den neu gebildeten 22. Bezirk, Groß-Enzersdorf; die Grenze zum neuen 22. Bezirk wurde an der <a href="Laaer_Ostbahn" title="Laaer Ostbahn">Laaer Ostbahn</a> gezogen. Hinzu kamen die niederösterreichischen Gemeinden vom Verwaltungsbezirk Korneuburg, <a href="Flandorf" class="mw-redirect" title="Flandorf">Flandorf</a>, <a href="Hagenbrunn" title="Hagenbrunn">Hagenbrunn</a>, <a href="Langenzersdorf" title="Langenzersdorf">Langenzersdorf</a>, <a href="Bisamberg" title="Bisamberg">Bisamberg</a>, <a href="Klein-Engersdorf" class="mw-redirect" title="Klein-Engersdorf">Klein-Engersdorf</a>, <a href="Enzersfeld" class="mw-redirect" title="Enzersfeld">Enzersfeld</a>, <a href="K%C3%B6nigsbrunn_(Gemeinde_Enzersfeld)" class="mw-redirect" title="Königsbrunn (Gemeinde Enzersfeld)">Königsbrunn</a>, <a href="Gerasdorf_bei_Wien" title="Gerasdorf bei Wien">Gerasdorf</a>, <a href="Stammersdorf" title="Stammersdorf">Stammersdorf</a>, <a href="Kapellerfeld" class="mw-redirect" title="Kapellerfeld">Kapellerfeld</a> und <a href="Seyring_(Gemeinde_Gerasdorf)" title="Seyring (Gemeinde Gerasdorf)">Seyring</a>, welches teilweise auch dem <a href="Bezirk_Floridsdorf-Umgebung" title="Bezirk Floridsdorf-Umgebung">Verwaltungsbezirk Floridsdorf-Umgebung</a> entstammte. Floridsdorf bildete als 21. Bezirk damit den nördlichen Teil von Wiens Hälfte östlich der Donau. Von den elf neu eingemeindeten Gemeinden verblieb 1954 nur Stammersdorf bei Floridsdorf.
</p><p>Die Bezirksgrenze zur <a href="Leopoldstadt" title="Leopoldstadt">Leopoldstadt</a> wurde von der <a href="Alte_Donau_(Wien)" title="Alte Donau (Wien)">Alten Donau</a> an den Hauptstrom verlegt, sodass <a href="Kaiserm%C3%BChlen" title="Kaisermühlen">Kaisermühlen</a> zum 21. Bezirk kam, nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte es in den 22. Bezirk.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="22._Gemeindebezirk_Groß-Enzersdorf"><span id="22._Gemeindebezirk_Gro.C3.9F-Enzersdorf"></span>22. Gemeindebezirk Groß-Enzersdorf</h4></div>
<p>Der neue 22. Bezirk, Groß-Enzersdorf, bildete den südlichen Teil der Hälfte Wiens östlich der Donau. Der Bezirk wurde 1938 neu geschaffen. Neben den Teilen, die Groß-Enzersdorf von Floridsdorf bekam, erhielt man des Weiteren vom <a href="Bezirk_Floridsdorf-Umgebung" title="Bezirk Floridsdorf-Umgebung">Verwaltungsbezirk Floridsdorf-Umgebung</a> die Gemeinden <a href="Andlersdorf" title="Andlersdorf">Andlersdorf</a>, <a href="Breitenlee" title="Breitenlee">Breitenlee</a>, <a href="E%C3%9Fling" class="mw-redirect" title="Eßling">Eßling</a>, <a href="Franzensdorf" title="Franzensdorf">Franzensdorf</a>, <a href="Glinzendorf" title="Glinzendorf">Glinzendorf</a>, <a href="Gro%C3%9F-Enzersdorf" title="Groß-Enzersdorf">Groß-Enzersdorf</a>, <a href="Gro%C3%9Fhofen" title="Großhofen">Großhofen</a>, <a href="Mannsdorf_an_der_Donau" title="Mannsdorf an der Donau">Mannsdorf</a>, <a href="M%C3%BChlleiten_(Gemeinde_Gro%C3%9F-Enzersdorf)" class="mw-redirect" title="Mühlleiten (Gemeinde Groß-Enzersdorf)">Mühlleiten</a>, <a href="Oberhausen_(Gemeinde_Gro%C3%9F-Enzersdorf)" class="mw-redirect" title="Oberhausen (Gemeinde Groß-Enzersdorf)">Oberhausen</a>, <a href="Probstdorf_(Gemeinde_Gro%C3%9F-Enzersdorf)" class="mw-redirect" title="Probstdorf (Gemeinde Groß-Enzersdorf)">Probstdorf</a>, <a href="Raasdorf" title="Raasdorf">Raasdorf</a>, <a href="Rutzendorf_(Gemeinde_Gro%C3%9F-Enzersdorf)" class="mw-redirect" title="Rutzendorf (Gemeinde Groß-Enzersdorf)">Rutzendorf</a>, <a href="Gro%C3%9F-Enzersdorf" title="Groß-Enzersdorf">Schönau an der Donau</a>, <a href="S%C3%BC%C3%9Fenbrunn" title="Süßenbrunn">Süßenbrunn</a> und Wittau. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab man jedoch fast alle niederösterreichischen Gemeinden, bis auf Breitenlee, Eßling und Süßenbrunn, wieder zurück. Da man so auch den namensgebenden Bezirksteil Groß-Enzersdorf verlor, erfolgte eine Umbenennung in <a href="Donaustadt" title="Donaustadt">Donaustadt</a>. Die Grenze zum 21. Bezirk wurde nach Nordwesten verlegt, sodass Kagran und Kaisermühlen zum 22. Bezirk kamen. Obwohl die meisten Gemeinden wieder an Niederösterreich zurückgegeben wurden, bildet die Donaustadt den heute flächenmäßig größten Gemeindebezirk Wiens.
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Neue_Bezirke_im_Süden"><span id="Neue_Bezirke_im_S.C3.BCden"></span>Neue Bezirke im Süden</h3></div>

<p>Bei der großen Erweiterung Wiens legte man vor allem auf die Eingemeindung zahlreicher Gemeinden im industriell hoch entwickelten und dicht besiedelten Süden Wiens wert. So wurden hier beispielsweise Orte wie Gumpoldskirchen und Moosbrunn einverleibt, die ursprünglich 20&nbsp;km von der Stadtgrenze entfernt lagen. Als Zentralgemeinden dieser Entwicklung im Wiener Becken wählte man die drei Städte <a href="Liesing_(Wiener_Bezirksteil)" title="Liesing (Wiener Bezirksteil)">Liesing</a>, <a href="M%C3%B6dling" title="Mödling">Mödling</a> und <a href="Schwechat" title="Schwechat">Schwechat</a>, um die man drei völlig neue Bezirke formte. Ein Maximalplan hätte ursprünglich gar eine Erweiterung Wiens bis nach <a href="Wiener_Neustadt" title="Wiener Neustadt">Wiener Neustadt</a>, 50&nbsp;km von der alten Stadtgrenze entfernt, vorgesehen (ähnliche Überlegungen waren bereits 1918–1921 angestellt worden, als Wien von Niederösterreich getrennt wurde).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="23._Gemeindebezirk_Schwechat">23. Gemeindebezirk Schwechat</h4></div>
<p>Der neue 23. Bezirk, Schwechat, im Südosten Groß-Wiens umfasste die Gemeinden des gleichnamigen Gerichtsbezirks aus dem Verwaltungsbezirk Bruck an der Leitha mit Ausnahme der Gemeinde <a href="Enzersdorf_an_der_Fischa" title="Enzersdorf an der Fischa">Enzersdorf an der Fischa</a>. Hierbei handelte es sich neben Schwechat um <a href="Albern" title="Albern">Albern</a>, <a href="Ebergassing" title="Ebergassing">Ebergassing</a>, <a href="Fischamend" title="Fischamend">Fischamend</a> Dorf, Fischamend Markt, <a href="Gutenhof" title="Gutenhof">Gutenhof</a>, <a href="Himberg" title="Himberg">Himberg</a>, <a href="Klein-Neusiedl" title="Klein-Neusiedl">Klein-Neusiedl</a>, <a href="Leopoldsdorf_(Bezirk_Bruck_an_der_Leitha)" title="Leopoldsdorf (Bezirk Bruck an der Leitha)">Leopoldsdorf</a>, <a href="Maria_Lanzendorf" class="mw-redirect" title="Maria Lanzendorf">Maria Lanzendorf</a>, <a href="Oberlaa" title="Oberlaa">Oberlaa</a>, <a href="Oberlanzendorf" title="Oberlanzendorf">Oberlanzendorf</a>, <a href="Pellendorf_(Gemeinde_Himberg)" title="Pellendorf (Gemeinde Himberg)">Pellendorf</a>, <a href="Rauchenwarth" title="Rauchenwarth">Rauchenwarth</a>, <a href="Rothneusiedl" title="Rothneusiedl">Rothneusiedl</a>, <a href="Schwadorf" title="Schwadorf">Schwadorf</a>, <a href="Unterlaa" title="Unterlaa">Unterlaa</a>, <a href="Unterlanzendorf" class="mw-redirect" title="Unterlanzendorf">Unterlanzendorf</a>, <a href="Wienerherberg" title="Wienerherberg">Wienerherberg</a> und <a href="Zw%C3%B6lfaxing" title="Zwölfaxing">Zwölfaxing</a>. Hinzu kamen die Gemeinden <a href="Gramatneusiedl" title="Gramatneusiedl">Gramatneusiedl</a>, <a href="Moosbrunn" title="Moosbrunn">Moosbrunn</a> und <a href="Velm_(Gemeinde_Himberg)" title="Velm (Gemeinde Himberg)">Velm</a> aus dem Gerichtsbezirk Ebreichsdorf. Damit reichte der Bezirk bis knapp an die alten Grenzen des <a href="Burgenland" title="Burgenland">Burgenlands</a> und vergrößerte den Anteil Wiens an der <a href="Donau" title="Donau">Donau</a> beträchtlich. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieser 23. Bezirk jedoch wieder komplett aufgelöst (und die Bezirksnummer für den neuen Bezirk Liesing verwendet). Nur die kleineren Gemeinden Rothneusiedl, Oberlaa und Unterlaa verblieben bei Wien als Teil des 10. Bezirkes, <a href="Favoriten" title="Favoriten">Favoriten</a>, beziehungsweise Albern als Teil des 11. Bezirkes, <a href="Simmering" title="Simmering">Simmering</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="24._Gemeindebezirk_Mödling"><span id="24._Gemeindebezirk_M.C3.B6dling"></span>24. Gemeindebezirk Mödling</h4></div>
<p>Der neue 24. Bezirk Mödling entstand aus dem Gerichtsbezirk Mödling, der die Gemeinden <a href="Achau" title="Achau">Achau</a>, <a href="Biedermannsdorf" title="Biedermannsdorf">Biedermannsdorf</a>, <a href="Brunn_am_Gebirge" title="Brunn am Gebirge">Brunn am Gebirge</a>, <a href="Dornbach_(Gemeinde_Wienerwald)" class="mw-redirect" title="Dornbach (Gemeinde Wienerwald)">Dornbach</a>, <a href="Gaaden" title="Gaaden">Gaaden</a>, <a href="Gie%C3%9Fh%C3%BCbl" title="Gießhübl">Gießhübl</a>, <a href="Grub_(Gemeinde_Wienerwald)" title="Grub (Gemeinde Wienerwald)">Grub</a>, <a href="Gumpoldskirchen" title="Gumpoldskirchen">Gumpoldskirchen</a>, <a href="Guntramsdorf" title="Guntramsdorf">Guntramsdorf</a>, <a href="Hennersdorf_(Nieder%C3%B6sterreich)" title="Hennersdorf (Niederösterreich)">Hennersdorf</a>, <a href="Hinterbr%C3%BChl" title="Hinterbrühl">Hinterbrühl</a>, <a href="Laxenburg" title="Laxenburg">Laxenburg</a>, <a href="Maria_Enzersdorf" title="Maria Enzersdorf">Maria Enzersdorf</a>, <a href="M%C3%B6dling" title="Mödling">Mödling</a>, <a href="Sittendorf_(Gemeinde_Wienerwald)" title="Sittendorf (Gemeinde Wienerwald)">Sittendorf</a>, <a href="Sparbach_(Gemeinde_Hinterbr%C3%BChl)" title="Sparbach (Gemeinde Hinterbrühl)">Sparbach</a>, <a href="Sulz_im_Wienerwald" title="Sulz im Wienerwald">Sulz im Wienerwald</a>, <a href="Weissenbach_bei_M%C3%B6dling" title="Weissenbach bei Mödling">Weißenbach</a>, <a href="Wiener_Neudorf" title="Wiener Neudorf">Wiener Neudorf</a> und <a href="W%C3%B6glerin" class="mw-redirect" title="Wöglerin">Wöglerin</a> umfasste und um die Gemeinde <a href="M%C3%BCnchendorf" title="Münchendorf">Münchendorf</a> aus dem Gerichtsbezirk Ebreichsdorf ergänzt wurde. Der neu geschaffene Bezirk war der südlichste und zugleich der am weitesten vom historischen Stadtkern entfernte Bezirk. Seine Grenzen berührten an keiner Stelle die Stadtgrenze von 1937. Aus diesem Grunde entschloss man sich nach dem Zweiten Weltkrieg, den Bezirk als einzigen komplett an Niederösterreich zurückzugeben.
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<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="25._Gemeindebezirk_Liesing">25. Gemeindebezirk Liesing</h4></div>
<p>Der 25. Bezirk, Liesing, wurde im Südwesten Wiens aus den meisten eingegliederten Orten des <a href="Bezirk_Hietzing-Umgebung" title="Bezirk Hietzing-Umgebung">Bezirks Hietzing-Umgebung</a> gebildet. Das teilweise hügelige Land umfasste bereits Teile des <a href="Wienerwald" title="Wienerwald">Wienerwalds</a>. Zum neuen Bezirk Liesing kam der gesamte gleichnamige Gerichtsbezirk mit den Orten <a href="Atzgersdorf" title="Atzgersdorf">Atzgersdorf</a>, <a href="Breitenfurt_bei_Wien" title="Breitenfurt bei Wien">Breitenfurt</a>, <a href="Erlaa" title="Erlaa">Erlaa</a>, <a href="Inzersdorf_(Wien)" title="Inzersdorf (Wien)">Inzersdorf</a>, <a href="Kalksburg" title="Kalksburg">Kalksburg</a>, <a href="Kaltenleutgeben" title="Kaltenleutgeben">Kaltenleutgeben</a>, <a href="Liesing_(Wiener_Bezirksteil)" title="Liesing (Wiener Bezirksteil)">Liesing</a>, <a href="Mauer_(Wien)" title="Mauer (Wien)">Mauer</a>, <a href="Perchtoldsdorf" title="Perchtoldsdorf">Perchtoldsdorf</a>, <a href="Rodaun" title="Rodaun">Rodaun</a>, <a href="Siebenhirten_(Wien)" title="Siebenhirten (Wien)">Siebenhirten</a> und <a href="V%C3%B6sendorf" title="Vösendorf">Vösendorf</a>, ferner die Gemeinde <a href="Laab_im_Walde" title="Laab im Walde">Laab im Walde</a> aus dem Gerichtsbezirk Purkersdorf. Nach Kriegsende blieb die nördliche Hälfte des Bezirkes nach zähen Verhandlungen bei Wien – nun als 23. Bezirk, Liesing. Die neue Nummer war durch die Auflösung der bisherigen Bezirke 23 und 24 frei geworden. Bei Wien verblieb die namensgebende Stadt Liesing mit Atzgersdorf, Erlaa, Inzersdorf, Kalksburg, Mauer, Rodaun und Siebenhirten. Der Lainzer Tiergarten im Norden des Bezirkes kam an den 13. Bezirk Hietzing.
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ausbau_der_neuen_Stadt">Ausbau der neuen Stadt</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Nationalsozialistische_Stadtbaupläne_für_Groß-Wien"><span id="Nationalsozialistische_Stadtbaupl.C3.A4ne_f.C3.BCr_Gro.C3.9F-Wien"></span>Nationalsozialistische Stadtbaupläne für Groß-Wien</h4></div>
<p>Trotz der anfänglichen nationalsozialistischen Propaganda war eine großzügige Umgestaltung für Wien von der NS-Führung nicht vorgesehen. Hitler selbst widmete sich lieber anderen Städten in der „Ostmark“, wie der neuen <a href="F%C3%BChrerstadt_Linz" class="mw-redirect" title="Führerstadt Linz">Führerstadt Linz</a>. Wien wurde nur als Binnenhafen und Stützpunkt der Wehrmacht und Luftwaffe im <a href="Wehrkreis" title="Wehrkreis">Wehrkreis</a> XVII angesehen, der als eine Basis für die Eroberung der Ost- und Südostgebiete dienen konnte. Aus diesen Gründen kamen die NS-Führung und Gauleiter <a href="Josef_B%C3%BCrckel" title="Josef Bürckel">Josef Bürckel</a> zu dem Schluss, Wien städtebaulich zu konservieren.
</p><p>Trotz dieser Vorgabe von Adolf Hitler entstanden mehrere Pläne zu einer Umgestaltung der Stadt. Diese wurden vor allem von der Stadtverwaltung selbst in Auftrag gegeben. Erste Pläne zum Umbau Wiens entstanden bereits vor dem <i><a href="Anschluss_(%C3%96sterreich)" class="mw-redirect" title="Anschluss (Österreich)">Anschluss</a></i> im Büro <a href="Albert_Speer" title="Albert Speer">Albert Speers</a>, wenn auch ohne dessen Beteiligung. Diese Pläne wurden von beamteten Architekten im Wiener Stadtplanungsamt aufgegriffen. Es wurden zahlreiche Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben. Vor allem unter Wiens zweitem Gauleiter, <a href="Baldur_von_Schirach" title="Baldur von Schirach">Baldur von Schirach</a>, entstand eine rege Baufantasie und Planungsaktivität. In den Jahren 1940 bis 1942 betraute Schirach den deutschen Reichsarchitekten <a href="Hanns_Dustmann" title="Hanns Dustmann">Hanns Dustmann</a> mit Neugestaltungsplanungen für Wien. Die Ausarbeitung von Plänen für Groß-Wien wurde jedoch mit fortschreitendem Kriegsverlauf wieder eingestellt.
</p><p>Die nicht verwirklichten Pläne für die Umgestaltung des neuen Groß-Wien sahen unter anderem vor, das Zentrum Wiens „näher an die Donau zu rücken“. Dies sollte durch zwei monumentale, parallel verlaufende Straßenachsen, die vom jeweiligen Endpunkt der Ringstraße, dem Schottenring beziehungsweise dem Stubenring, beginnend über die Donau bis zu einem neuen „Donauforum“ im Bereich der Alten Donau führen hätten sollen. Dort sollte am Donauufer unter anderem ein 350&nbsp;m hoher steinerner Kuppelbau, ähnlich wie in Berlin, entstehen. Weiters sollte eine in über 100&nbsp;m Höhe auf riesigen Viaduktbögen verlaufende „Via triumphalis“ entstehen, die von der Votivkirche am Ring über den Gaußplatz in der Brigittenau bis auf den Kahlenberg zu einem NS-Ehrenmal führen und die Weinhänge von Sievering und Grinzing überspannen sollte. Als Vorbild dieser Umbaupläne dienten meist historische Vorlagen aus der Zeit des Barocks beziehungsweise gründerzeitliche Vorstellungen.
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<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Wohnungsbau_und_Infrastruktur">Wohnungsbau und Infrastruktur</h4></div>
<p>Nach der vollzogenen Gebietserweiterung Wiens sollten die neu erschlossenen Gebiete rasch infrastrukturell erschlossen sowie die zahlreichen Baulücken nach und nach geschlossen werden. Bereits im Herbst 1938 feierte man die Fertigstellung der „Ersten nationalsozialistischen Siedlung der Ostmark“, der „SA-Dankopfersiedlung Leopoldau“, die jedoch bereits vor dem „Anschluss“ nahezu vollendet war. Im Jahre 1939 wurde schließlich ein umfangreiches Wohnbauprogramm vorgestellt, das eine Errichtung von 60.000 neuen Wohnungen vorsah. 12.000 dieser geplanten Wohnungen waren Teil eines besonderen Sofort-Wohnprogrammes, das besonders schnell realisiert werden sollte.
</p><p>Diese Programme sollten die Leistungen der sozialdemokratischen Stadtverwaltung im Bereich des kommunalen Wohnbaus vor dem „Anschluss“ in den Schatten stellen. Dennoch kam es nur mehr zur Errichtung von etwa 3.000 neuen Wohnungen. Die größte neu errichtete Siedlung war die Wienerfeld-Siedlung West und Ost im Süden Groß-Wiens mit 500 Wohnungen. Die meisten der neuen Wohnungen wurden jedoch in kleineren Baulücken im dichter besiedelten Gebiet Wiens errichtet.
</p><p>Die Wohnungsbaupläne der Nationalsozialisten waren gescheitert, in den letzten Kriegsjahren ab 1942 konnten gar keine neuen Wohnungen mehr fertiggestellt werden. Die zunehmende kriegsbedingte Zuwanderung konnte in den Anfangsjahren durch jene Wohnungen gedeckt werden, die sich zuvor in jüdischem Besitz befunden hatten: Vor dem „Anschluss“ lebten rund 170.000 <a href="J%C3%BCdisches_Leben_in_Wien" title="Jüdisches Leben in Wien">Juden</a> in Wien. Durch Vertreibung und Deportation kamen rund 78.000 Wohnungen in die Hände der nationalsozialistischen Stadtverwaltung und wurden „<a href="Arisierung" title="Arisierung">arisiert</a>“. Mit Fortschreiten des Krieges stellten sich jedoch zunehmende Wohnungsknappheit und Versorgungsengpässe ein. In Wien kam es aufgrund dessen zu einer vermehrten Anlage neuer <a href="Schrebergarten" class="mw-redirect" title="Schrebergarten">Schrebergärten</a>. Die Stadtverwaltung beschloss schließlich die Zwangsbewirtschaftung des Wohnungsbestandes sowie ab Ende 1943 eine <a href="Zuzugsperre" title="Zuzugsperre">Zuzugsperre</a> auszusprechen.
</p><p>Der infrastrukturelle Ausbau der Stadt betraf stark den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel. Die neuen Randbezirke sollten rasch an das öffentliche Verkehrssystem des alten Stadtgebietes angepasst werden. So wurde beispielsweise eine <a href="S-Bahn" title="S-Bahn">S-Bahn</a>-Linie bis <a href="Franzensdorf" title="Franzensdorf">Franzensdorf</a> geplant, um die ehemaligen Marchfeldgemeinden im Osten besser erreichen zu können. Die dünner besiedelten Gebiete am neuen Stadtrand sollten durch den neu geschaffenen <a href="Oberleitungsbus_Wien" title="Oberleitungsbus Wien">Oberleitungsbus Wien</a> mit der Innenstadt verbunden werden. 1943 begann man mit dem Bau der ersten zwei Linien nach <a href="Salmannsdorf_(Wien)" title="Salmannsdorf (Wien)">Salmannsdorf</a> sowie <a href="Klosterneuburg" title="Klosterneuburg">Klosterneuburg</a>. Hierfür wurden fünf Unterwerke, davon eines in Klosterneuburg, errichtet sowie (ebenfalls in Klosterneuburg) eine Reichspostgarage für diese Strecke adaptiert. Richtung Süden fuhr bereits früher die Straßenbahn (360er) bis Mödling. Das Zentrum Wiens sollte durch eine <a href="U-Bahn" title="U-Bahn">U-Bahn</a> erschlossen werden. Die Planungen hierfür übernahm die <a href="Siemens-Bauunion" title="Siemens-Bauunion">Siemens-Bauunion</a>. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden diese Projekte teilweise wiederaufgenommen. Das Obusnetz sollte ursprünglich weiter ausgebaut und betrieben werden. Nach der Trennung Klosterneuburgs von Wien wurde das Projekt jedoch schließlich ganz eingestellt. Die Unterwerke sind jedoch noch heute teilweise erhalten. Die U-Bahn wurde in ähnlicher Streckenführung in den 1970er und 1980er Jahren errichtet.
</p><p>Des Weiteren sollte der Bau einer <a href="Stadtautobahn" title="Stadtautobahn">Stadtautobahn</a> und eines Autobahnringes erfolgen. 1940 erfolgten dazu bereits viele Grundeinlösungen und die ersten Brückenbauten für die heutige <a href="Wiener_Au%C3%9Fenringautobahn" class="mw-redirect" title="Wiener Außenringautobahn">Wiener Außenringautobahn</a> A&nbsp;21, die erst in den 1970er Jahren – größtenteils nach der alten Trassierung – gebaut wurde. Auch die heutige <a href="Wiener_Au%C3%9Fenring_Schnellstra%C3%9Fe" title="Wiener Außenring Schnellstraße">Wiener Außenring Schnellstraße</a> S&nbsp;1 wurde damals bereits projektiert, musste aber nach den heutigen Gegebenheiten umgeplant werden. Bei Groß-Enzersdorf und Schwechat, im neuen Süden Groß-Wiens, sollten zudem hochseetüchtige Donauhäfen entstehen. Dies sollte im Zusammenhang mit der geplanten Eröffnung des <a href="Rhein-Main-Donau-Kanal" class="mw-redirect" title="Rhein-Main-Donau-Kanal">Rhein-Main-Donau-</a> und des <a href="Donau-Oder-Kanal" title="Donau-Oder-Kanal">Donau-Oder-Kanals</a> im Jahre 1945 geschehen. Die neuen Häfen sollten des Weiteren eine Ansiedlung von Industriebetrieben nach sich ziehen. Neben den geplanten Donauhäfen kam es zu einer tatsächlichen Errichtung eines Getreidehafens in <a href="Albern" title="Albern">Albern</a> nahe Schwechat. In den Jahren 1939 bis 1942 wurde von <a href="Zwangsarbeit_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus">Zwangsarbeitern</a> der riesige Getreidehafen errichtet, über den Getreide aus Ost- und Südosteuropa nach Deutschland transportiert wurde. Der <a href="Wiener_H%C3%A4fen" title="Wiener Häfen">Alberner Hafen</a> steht bis heute in Betrieb.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Militärische_Aufrüstung"><span id="Milit.C3.A4rische_Aufr.C3.BCstung"></span>Militärische Aufrüstung</h4></div>

<p>Eine der deutlichsten Veränderungen im Stadtbild im Zuge der militärischen Aufrüstung der Stadt brachte die Errichtung der <a href="Wiener_Flakt%C3%BCrme" title="Wiener Flaktürme">Wiener Flaktürme</a>. Die drei fertiggestellten Flakturmpaare stehen bis heute in der Stadt. Ursprünglich hätten sie nach dem Sieg, mit <a href="Marmor" title="Marmor">Marmor</a> verkleidet, als Denkmäler für die gefallenen deutschen Soldaten dienen sollen. Weitere militärische Neubauten waren die Errichtung eines Stützpunktes der deutschen <a href="Luftwaffe_(Wehrmacht)" title="Luftwaffe (Wehrmacht)">Luftwaffe</a> und einer Luftkampfschule bei Wien-<a href="Seyring_(Gemeinde_Gerasdorf)" title="Seyring (Gemeinde Gerasdorf)">Seyring</a>. Auch der heutige Flughafen der Stadt, <a href="Flughafen_Wien-Schwechat" title="Flughafen Wien-Schwechat">Wien-Schwechat</a>, geht auf einen Militärflugplatz zurück, der damals in Groß-Wien errichtet wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gauleiter_und_Reichsstatthalter">Gauleiter und Reichsstatthalter</h3></div>
<p>Der <a href="Parteigau_der_NSDAP" class="mw-redirect" title="Parteigau der NSDAP">Parteigau der NSDAP</a> für die Stadt Wien wurde im Jahr 1926 gegründet. 1939 wurden die Stadt Wien und die nach den Veränderungen vom Herbst 1938 übrig gebliebenen ehemaligen österreichischen Länder als Reichsgaue konstituiert (siehe <a href="Ostmarkgesetz" title="Ostmarkgesetz">Ostmarkgesetz</a>). Die NSDAP-<a href="Gauleiter" class="mw-redirect" title="Gauleiter">Gauleiter</a> (ab 1939 gleichzeitig <a href="Reichsstatthalter" title="Reichsstatthalter">Reichsstatthalter</a> des jeweiligen Reichsgaues) waren:<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>1926: Robert Derda</li>
<li>1928: <a href="Eugen_Werkowitsch" title="Eugen Werkowitsch">Eugen Werkowitsch</a></li>
<li>1930: <a href="Alfred_Eduard_Frauenfeld" class="mw-redirect" title="Alfred Eduard Frauenfeld">Alfred Eduard Frauenfeld</a></li>
<li>1937: Leopold Tavs</li>
<li>1938: <a href="Franz_Richter_(Politiker%2C_1905)" title="Franz Richter (Politiker, 1905)">Franz Richter</a><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1938: <a href="Odilo_Globocnik" title="Odilo Globocnik">Odilo Globocnik</a></li>
<li>1939: <a href="Josef_B%C3%BCrckel" title="Josef Bürckel">Josef Bürckel</a></li>
<li>1940: <a href="Baldur_von_Schirach" title="Baldur von Schirach">Baldur von Schirach</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Das_Ende_Groß-Wiens"><span id="Das_Ende_Gro.C3.9F-Wiens"></span>Das Ende Groß-Wiens</h3></div>
<p>Nach dem Ende des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkriegs</a> wurde von verschiedenen Seiten die Aufhebung der Eingemeindungen vom 15. Oktober 1938 gefordert. Die sowjetische Besatzungsmacht setzte durch, dass die <a href="Viersektorenstadt" class="mw-redirect" title="Viersektorenstadt">Viersektorenstadt</a> Wien besatzungsrechtlich nur in ihren Grenzen von 1937 in vier Sektoren geteilt wurde; alle 1938 hinzugekommenen Gebiete gehörten militärisch zu <a href="Nieder%C3%B6sterreich" title="Niederösterreich">Niederösterreich</a>, Teil der <a href="Besetztes_Nachkriegs%C3%B6sterreich" title="Besetztes Nachkriegsösterreich">sowjetischen Besatzungszone</a>.
</p><p>In Verhandlungen, die Wien und Niederösterreich über die Rückgliederung führten, einigte man sich 1946 darauf, 17 frühere Gemeinden bei Wien zu belassen, diese jedoch ausschließlich mit sowjetisch besetzten Bezirken zu vereinigen, um mit Besatzungsrecht nicht in Konflikt zu geraten. Das Gebietsänderungsgesetz wurde von den beiden Landtagen und am 29. Juni 1946 vom Nationalrat als Verfassungsgesetz beschlossen. Die <a href="Alliierte_Kommission_f%C3%BCr_%C3%96sterreich" title="Alliierte Kommission für Österreich">Alliierte Kommission</a> erhob jedoch auf Grund eines sowjetischen Vetos überraschend Einspruch, so dass das Gesetz nicht kundgemacht werden und in Kraft treten konnte. Die Sowjets wünschten bis 1954 keinerlei Änderung des <a href="Status_quo" title="Status quo">Status quo</a>.
</p><p>Von 1946 bis 1954 gehörten die betroffenen Gemeinden besatzungsrechtlich zu Niederösterreich, staatsrechtlich waren sie nicht eindeutig zugeordnet: Sie gehörten zwar zu Wien, hatten jedoch keine gewählten Bezirksvertretungen, sondern nur einen vom Wiener Bürgermeister als seinen Vertreter eingesetzten Ortsvorsteher. Die betroffenen Bürger waren bei den Wiener Gemeinderatswahlen nicht stimmberechtigt, durften aber Abgeordnete zum Niederösterreichischen Landtag wählen,<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die dort allerdings nicht stimmberechtigt waren. Die Steuern wiederum kamen der Stadt Wien zugute.
Die entstandene Rechtslage verunmöglichte es bis 1954 allen hinzugekommenen Teilen Groß-Wiens <a href="Ergebnisse_der_Kommunalwahlen_in_Wien#Bezirksvertretungswahlen" title="Ergebnisse der Kommunalwahlen in Wien">Bezirksvertretungswahlen</a> bzw. jegliche Kommunalwahlen abzuhalten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Bezirksvertretungen wurden anhand von übergeordneten Wahlergebnissen bestellt. In den Bezirken mit eingemeindeten Orten wurden diese in der Bezirksvertretung lediglich durch beratende Ortsvorsteher repräsentiert.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Bezirk Mödling, als zukünftig ausgegliederter Bezirk, wurde die Bezirksvertretung von dem provisorischen Mödlinger Gemeindeausschuss<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und später Gemeinderat,<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mit Stimmverhältnissen lokaler Landtagswahlergebnisse, übernommen.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weiters wurde der vom Mödlinger Gemeindeausschuss designierte Mödlinger Bürgermeister vom Wiener Bürgermeister zu einem Ortsvorsteher ernannt und mit kommunaler Funktion eines <a href="Bezirksvorsteher" title="Bezirksvorsteher">Bezirksvorstehers</a> betraut.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In dieser Zeit kam es immer wieder zu Volksbefragungen in den betroffenen Gebieten, ob die Bürger Wiener bleiben wollten. Schließlich gab die Alliierte Kommission nach, und am 23. Juni 1954 konnte das Gebietsänderungsgesetz von 1946 kundgemacht werden und am 1. September 1954 in Kraft treten: 17 Orte blieben nun definitiv bei Wien, 80 wurden wieder Teil von Niederösterreich.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von den aus Wien ausgegliederten Orten wurden einige prompt in andere Gemeinden eingegliedert, so erhielt <a href="Klosterneuburg" title="Klosterneuburg">Klosterneuburg</a> alle sechs Gemeinden des gleichnamigen Bezirkes und <a href="Schwechat" title="Schwechat">Schwechat</a> wurde um <a href="Kledering" title="Kledering">Kledering</a>, <a href="Altkettenhof" class="mw-redirect" title="Altkettenhof">Altkettenhof</a>, <a href="Neukettenhof" class="mw-redirect" title="Neukettenhof">Neukettenhof</a>, <a href="Rannersdorf_(Gemeinde_Schwechat)" title="Rannersdorf (Gemeinde Schwechat)">Rannersdorf</a> und <a href="Mannsw%C3%B6rth" title="Mannswörth">Mannswörth</a> vergrößert. Auch <a href="Gutenhof" title="Gutenhof">Gutenhof</a> (nach <a href="Himberg" title="Himberg">Himberg</a>) und <a href="W%C3%B6glerin" class="mw-redirect" title="Wöglerin">Wöglerin</a> (nach <a href="Sulz_im_Wienerwald" title="Sulz im Wienerwald">Sulz im Wienerwald</a>) wurden nicht wieder selbstständig, außerdem fusionierten Ober-Lanzendorf und Unter-Lanzendorf zur Gemeinde <a href="Lanzendorf_(Nieder%C3%B6sterreich)" title="Lanzendorf (Niederösterreich)">Lanzendorf</a>. Somit entstanden 66 neue Gemeinden.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Gegen dieses Gesetz wehrten sich nun einige der von der Rückgliederung betroffenen Orte. Vor allem die Stadt <a href="Schwechat" title="Schwechat">Schwechat</a> trat massiv für den Verbleib bei Wien beziehungsweise für die Wiedereingemeindung ein. Die Stadt Wien bemühte sich in den Jahren nach 1955, als die Besatzungsmächte abzogen, um die Eingemeindung von Satellitenstädten im Süden wie beispielsweise <a href="V%C3%B6sendorf" title="Vösendorf">Vösendorf</a>. Dennoch bestehen Wiens Stadtgrenzen seit 1954 unverändert.
</p><p>Die Frage war ein innenpolitisches Thema, das vor allem durch die politischen Mehrheitsverhältnisse in den Gemeinden geprägt war. Da die meisten betroffenen größeren Gemeinden <a href="SP%C3%96" class="mw-redirect" title="SPÖ">SPÖ</a>-Mehrheiten hatten, ergab sich die kuriose Situation, dass die Wiener SPÖ für die Beibehaltung der Eingemeindungen war, die niederösterreichische SPÖ aber dagegen, da dies ihre weitere Schwächung im <a href="%C3%96VP" class="mw-redirect" title="ÖVP">ÖVP</a>-dominierten Niederösterreich bedeutet hätte. Bei der ÖVP war die Situation genau umgekehrt. Das führte sogar zu gegenseitigen Vorwürfen der jeweiligen Landesorganisationen.
</p>

<p>In den Jahren 1945 und 1946 fand eine <a href="Enquete" title="Enquete">Enquete</a> über den Wiederaufbau Wiens nach dem Krieg statt. Dabei wurde auch ein Vorschlag für eine neue Grenzziehung ausgearbeitet, der allerdings durch die politischen Beschlüsse von 1946 hinfällig wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Auswirkungen_der_Auflösung_Groß-Wiens"><span id="Auswirkungen_der_Aufl.C3.B6sung_Gro.C3.9F-Wiens"></span>Auswirkungen der Auflösung Groß-Wiens</h3></div>
<p>Die Auflösung Groß-Wiens 1954 bereitete zahlreiche infrastrukturelle Probleme. Zunächst musste entschieden werden, wie die 80 zurückgefallenen Gemeinden auf die bereits bestehenden Bezirke Niederösterreichs verteilt werden sollten. Hierfür wurde der <a href="Bezirk_M%C3%B6dling" title="Bezirk Mödling">Bezirk Mödling</a> als niederösterreichischer Bezirk wiedererrichtet, dieser erhielt neben dem Gebiet des gleichnamigen Gemeindebezirks auch jene Teile Liesings, die nicht bei Wien verblieben. Die restlichen Gemeinden wurden kurzerhand zum <a href="Bezirk_Wien-Umgebung" title="Bezirk Wien-Umgebung">Bezirk Wien-Umgebung</a> erklärt, obwohl dieser kein zusammenhängendes Gebiet darstellte. Bereits 1957 schieden fast alle Gemeinden links der Donau aus dem Bezirk aus; die ehemaligen Floridsdorfer Bezirksteile außer Gerasdorf wechselten zum <a href="Bezirk_Korneuburg" title="Bezirk Korneuburg">Bezirk Korneuburg</a>, die ehemaligen Groß-Enzersdorfer Bezirksteile gelangten zum <a href="Bezirk_G%C3%A4nserndorf" title="Bezirk Gänserndorf">Bezirk Gänserndorf</a>. Ende Dezember 2016 wurde der Bezirk vollständig aufgelöst und auf die Bezirke Korneuburg, <a href="Bezirk_Tulln" title="Bezirk Tulln">Tulln</a>, <a href="Bezirk_St._P%C3%B6lten" title="Bezirk St. Pölten">St. Pölten</a> sowie <a href="Bezirk_Bruck_an_der_Leitha" title="Bezirk Bruck an der Leitha">Bruck an der Leitha</a> aufgeteilt.
</p><p>Um die ausgegliederten Gemeinden, die großteils einen hohen Zweitwohnungsbesitzeranteil hatten, finanziell zu entlasten, wurde der <i>7er-Schlüssel</i> geschaffen. Danach bekamen auch kleine Gemeinden pro Einwohner so hohe <a href="Finanzausgleich_(%C3%96sterreich)" title="Finanzausgleich (Österreich)">Ertragsanteile</a>, wie sie normalerweise eine 50.000-Einwohner-Stadt bekommt. Dieser 7er-Schlüssel wurde erst in den 1990er Jahren durch andere kleine Gemeinden als Ungleichheit beim <a href="Verfassungsgerichtshof_(%C3%96sterreich)" title="Verfassungsgerichtshof (Österreich)">Verfassungsgerichtshof</a> bekämpft und in der Folge abgeschafft.
</p><p>Eine weitere Auswirkung, die bis heute gilt, ist die Netzinfrastruktur der Umlandgemeinden. Das Strom- und Gasnetz wird teilweise durch die <a href="Wiener_Netze" title="Wiener Netze">Wiener Netze GmbH</a> und nicht von der Netz Niederösterreich GmbH bereitgestellt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Ballungsraum_Wien" title="Ballungsraum Wien">Ballungsraum Wien</a> – die heutige, grenzüberschreitende Metropolregion</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Wolfgang Mayer: <i>Die nationalsozialistische Gebietsreform.</i> In: <a href="Felix_Czeike" title="Felix Czeike">Felix Czeike</a> (Hrsg.): <i>Wien 1938</i> (= <i>Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte.</i> Bd. 2, <a href="Zeitschriftendatenbank" title="Zeitschriftendatenbank">ZDB</a>-ID <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=716753-2&amp;key=zdb">716753-2</a></span>). Verein für Geschichte der Stadt Wien, Wien 1978, S. 77–87.</li>
<li>Maren Seliger: <i>Groß- oder Klein-Wien? Politische Auseinandersetzungen um die Nachkriegsgrenzen und Stadtentwicklungsziele.</i> In: <i>Jahrbuch des Vereins für Geschichte der Stadt Wien.</i> Bd. 51, 1995, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221027-8788%22&amp;key=cql">1027-8788</a></span></span>, S. 209–241.</li>
<li>Klaus Steiner: <i>Planungen für Wien in der NS-Zeit.</i> In: <a href="Siegwald_Ganglmair" title="Siegwald Ganglmair">Siegwald Ganglmair</a> (Red.): <i>Wien 1938</i> (= <i>Historisches Museum der Stadt Wien.</i> Sonderausstellung 110). Österreichischer Bundesverlag u.&nbsp;a., Wien 1988, ISBN 3-215-07022-7, S. 430–450.</li>
<li><a href="Helmut_Weihsmann" title="Helmut Weihsmann">Helmut Weihsmann</a>: <i>Bauen unterm Hakenkreuz. Architektur des Untergangs.</i> Promedia, Wien 1998, ISBN 3-85371-113-8.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.doew.at/erkennen/ausstellung/1938/nationalsozialistische-architektur-und-stadtplanung/wien-an-der-donau">Nationalsozialistische Architektur und Städtebau in Wien</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.8ung.at/mpspeicher/obushk.html">Obuslinien nach Klosterneuburg und Salmannsdorf</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.verfassungen.de/at/wien/gesetz42-154.htm">Hauptsatzung des Reichsgaues Wien</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://alex.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;aid=glo&amp;datum=19380004&amp;zoom=2&amp;seite=00002227&amp;x=11&amp;y=7">Gesetz über Gebietsveränderungen in Österreich, GBlLÖ Nr. 443 / 1938</a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://alex.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;aid=lgw&amp;datum=19387004&amp;seite=00000017&amp;zoom=2">Verordnung des Bürgermeisters der Stadt Wien über die Einteilung des Gebietes der Stadt Wien in Bezirke vom 15. Oktober 1938</a></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&amp;datum=19101130&amp;seite=14&amp;zoom=33">http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&amp;datum=19101130&amp;seite=14&amp;zoom=33</a></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.territorial.de/reich/nsdap/wien.htm">Gau Wien der NSDAP bei www.territorial.de</a></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.zukunft-braucht-erinnerung.de%2Fuebersicht-der-nsdap-gaue-der-gauleiter-und-der-stellvertretenden-gauleiter-zwischen-1933-und-1945%2F">Originals</a></span> vom 26. Mai 2017 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/uebersicht-der-nsdap-gaue-der-gauleiter-und-der-stellvertretenden-gauleiter-zwischen-1933-und-1945/">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/uebersicht-der-nsdap-gaue-der-gauleiter-und-der-stellvertretenden-gauleiter-zwischen-1933-und-1945/">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.zukunft-braucht-erinnerung.de</span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Bundesverfassungsgesetz vom 9. Juni 1949, betreffend die Durchführung von Wahlen in den Landtag von Niederösterreich und in den Gemeinderat der Bundeshauptstadt Wien im Jahre 1949, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1949_155_0/1949_155_0.pdf"><abbr title="Bundesgesetzblatt für die Republik Österreich, Nummer 155, Jahrgang 1949 [PDF]">BGBl. Nr.&nbsp;155/1949</abbr></a> Bundesverfassungsgesetz vom 7. April 1954, betreffend die Durchführung von Wahlen in den Landtag von Niederösterreich und in den Gemeinderat der Bundeshauptstadt Wien im Jahre 1954, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1954_111_0/1954_111_0.pdf"><abbr title="Bundesgesetzblatt für die Republik Österreich, Nummer 111, Jahrgang 1954 [PDF]">BGBl. Nr.&nbsp;111/1954</abbr></a></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Bezirksvertretungen"><span style="font-style:italic;">Bezirksvertretungen</span></a> im <a href="Wien_Geschichte_Wiki" title="Wien Geschichte Wiki">Wien Geschichte Wiki</a> der Stadt <a href="Wien" title="Wien">Wien</a></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Peter Nics: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kaltenleutgeben.gv.at/system/web/zusatzseite.aspx?detailonr=217968870"><i>Kaltenleutgeben von damals bis heute. Folge 25 - Los von Wien!</i></a> In: <i>Marktgemeinde Mödling Online.</i> Marktgemeinde Mödling,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 15.&nbsp;Februar 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGro%C3%9F-Wien&amp;rft.title=Kaltenleutgeben+von+damals+bis+heute.+Folge+25+-+Los+von+Wien%21&amp;rft.description=Kaltenleutgeben+von+damals+bis+heute.+Folge+25+-+Los+von+Wien%21&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.kaltenleutgeben.gv.at%2Fsystem%2Fweb%2Fzusatzseite.aspx%3Fdetailonr%3D217968870&amp;rft.creator=Peter+Nics&amp;rft.publisher=Marktgemeinde+M%C3%B6dling">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&amp;aid=ovs&amp;datum=19460212&amp;seite=5"><i>Provisorischer Gemeindeausschuß Mödling.</i></a> In:&nbsp;<i>Österreichische Volksstimme. Organ/Zentralorgan der Kommunistischen Partei Österreichs</i>, 12. Februar 1946, S.&nbsp;5 (online bei <a href="ANNO_%E2%80%93_AustriaN_Newspapers_Online" title="ANNO – AustriaN Newspapers Online">ANNO</a>).<span style="display:none">Vorlage:ANNO/Wartung/ovs</span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&amp;aid=wrz&amp;datum=19460806&amp;seite=3"><i>Der Bürgermeister von Mödling 80 Jahre alt.</i></a> In:&nbsp;<i>Wiener Zeitung</i>, 6. August 1946, S.&nbsp;3 (online bei <a href="ANNO_%E2%80%93_AustriaN_Newspapers_Online" title="ANNO – AustriaN Newspapers Online">ANNO</a>).<span style="display:none">Vorlage:ANNO/Wartung/wrz</span></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Galbavy, Teresa: <cite style="font-style:italic">Der 24. Bezirk Mödling.</cite> Hrsg.: Universität Wien. 2012, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>116</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.25365/thesis.23178">10.25365/thesis.23178</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://othes.univie.ac.at/23178/">univie.ac.at</a> [abgerufen am 14.&nbsp;Februar 2020]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Gro%C3%9F-Wien&amp;rft.au=Galbavy%2C+Teresa&amp;rft.btitle=Der+24.+Bezirk+M%C3%B6dling.&amp;rft.date=2012&amp;rft.doi=10.25365%2Fthesis.23178&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=116" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Galbavy, Teresa: <cite style="font-style:italic">Der 24. Bezirk Mödling.</cite> Hrsg.: Universität Wien. 2012, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>115<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>f</span>., <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.25365/thesis.23178">10.25365/thesis.23178</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://othes.univie.ac.at/23178/">univie.ac.at</a> [abgerufen am 14.&nbsp;Februar 2020]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Gro%C3%9F-Wien&amp;rft.au=Galbavy%2C+Teresa&amp;rft.btitle=Der+24.+Bezirk+M%C3%B6dling.&amp;rft.date=2012&amp;rft.doi=10.25365%2Fthesis.23178&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=115f" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Bundesverfassungsgesetz vom 26.&nbsp;Juli 1946, betreffend die Änderung der Grenzen zwischen den Bundesländern Niederösterreich und Wien (Gebietsänderungsgesetz), <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1954_110_0/1954_110_0.pdf"><abbr title="Bundesgesetzblatt für die Republik Österreich, Nummer 110, Jahrgang 1954 [PDF]">BGBl. Nr.&nbsp;110/1954</abbr></a></span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgn&amp;datum=1954&amp;page=75&amp;size=45">Landesgesetzblatt Niederösterreich Jahrgang 1954, 14. Stück</a></i>, abgerufen am 18. August 2020.</span>
</li>
</ol>
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<a href="Gau_D%C3%BCsseldorf" title="Gau Düsseldorf">Düsseldorf</a>&nbsp;|
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<a href="Gau_Halle-Merseburg" title="Gau Halle-Merseburg">Halle-Merseburg</a>&nbsp;|
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<a href="Reichsgau_Niederdonau" title="Reichsgau Niederdonau">Niederdonau</a>&nbsp;|
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